Schwerpunkte

Familienstellen

familieMeine Arbeit gründet sich auf den Ansatz von Bert Hellinger und anderen systemischen Richtungen.
Beim systemischen Aufstellen geht es darum, sich als einen Teil eines Systems zu begreifen. Ein System verlangt völlig unabhängig von Zeit, Raum und Personen nach Ausgleich und Ordnung. Wenn etwas verdrängt, nicht gesehen, verleugnet, ausgegrenzt oder verschwiegen wird, gibt das System nicht eher Ruhe,als bis eine Würdigung dessen erfolgt, was bisher nicht ans Licht gekommen ist. Dem System ist es gleichgültig,ob in dem Streben nach Ausgleich „Unschuldige“ getroffen werden.
Das große Verdienst von Bert Hellinger besteht darin, dass er erkannt hat, dass wir als Klienten und Stellvertreter von der systemischen Energie -„dem Feld“- ergriffen werden und dass Bilder entstehen, die etwas bisher nicht Bewusstes sichtbar machen. Unbewusste Gefühlsqualitäten, Bilder, Ereignisse, denen der Verstand eine eigene Realität geschaffen hat, bekommen eine neue Qualität und helfen uns, neue Sichtweisen zu entwickeln. Es geht beim Familienstellen immer um Erkenntnisprozesse jenseits unserer Verstandestätigkeit. Wir werden während der Aufstellungsarbeit mit unseren Glaubensmustern, unseren Verdrängungsstrategien, unseren Illusionen und den von uns selbst erschaffenen Lebensmustern und Idealen in Berührung kommen.
In unserer Kindheit haben wir in aller Unschuld Überlebensmuster gebildet, die uns als erwachsene Menschen – insbesondere auf der Gefühlsebene – oft wie kleine Kinder handeln lassen.
Durch das systemische Aufstellen ist die Chance gegeben, alte Bewertungsmuster, alte Geschichten, sich immer wiederholende Verhaltensweisen zu hinterfragen und ein Bewusstsein jenseits von dem Alten zu entwickeln. Wir weiten unseren Blick und schauen neu, mit neuer Kraft zu einem Richtungswechsel auf unser bisheriges Leben.

Anerkannte Systemaufstellerin der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen (DGfS).
Durch Weiterbildung habe ich mich mit verschiedenen Ansätzen der systemischen Aufstellungsarbeit vertraut gemacht ( B.Hellinger, F. Ruppert, R.J. Schneider, S. Essen, SySt-Institut, Stephan Hausner u.a.).

Einzelsitzungen sind auf Anfrage jederzeit möglich. Eine Abrechnung über Krankenkassen ist nicht möglich. Für eine Einzelsitzung nehme ich 90,00 Euro.

 (Meine Arbeit ist kein Ersatz für medizinische oder psychotherapeutische Behandlungen. Sie dient der Entwicklung  und Stärkung der Eigenverantwortung.)

 

Kontemplation

kontemplationEin Lied, ein Klang, Worte oder unser Atem tragen uns in die Stille und wir lernen in uns hinein zu lauschen, mit unserem Inneren in Kontakt zu kommen. Wir sind ganz wach und beobachten unseren Körper, unsere Gefühle  und unseren ewig plappernden Verstand. Wir sind vollkommen passiv ohne etwas zu analysieren oder zu bewerten. Die Gedanken, Gefühle und Körperreaktionen kommen und wir lassen alles einfach vorüberziehen, ohne einzugreifen. Wir sind ganz neutrale Beobachter.

Es geht darum,  da zu sein, mit allem, was wir in diesem einen Augenblick gerade sind.

Über die kontemplative Übung finden wir zu mehr Ruhe und Gelassenheit. Mit der Dauer der Übung kommen wir uns Stück für Stück näher und in Kontakt mit einer tieferen Selbstwahrnehmung.

Meine kontemplative Praxis orientiert sich an dem Wissen und den Erfahrungen, die ich bei meinem spirituellem Lehrer Sven-Joachim Haack sammeln konnte. Sven-Joachim Haack ist ein Schüler von Williges Jäger (Schule der Kontemplation und Mystik, Holzkirchen).